Was kostet es, einen Stromspeicher nachzurüsten?
Der Speicher selbst kostet gleich viel wie bei einer Neuanlage, grob 300–500 € je nutzbarer kWh. Dazu kommen 300–800 € für die zweite Montage und die Elektroarbeiten. Muss der Wechselrichter getauscht werden, sind es noch einmal rund 1.000–2.000 €.
Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Nachrüstung?
Bei der AC-Nachrüstung hängt der Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter am Hausnetz und passt zu fast jeder bestehenden Anlage. Bei der DC-Nachrüstung sitzt er vor dem Wechselrichter, was einen Hybridwechselrichter voraussetzt und sonst einen Tausch nötig macht.
Gilt der Nullsteuersatz auch für einen nachgerüsteten Speicher?
Ja. Der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG gilt auch für einen später gelieferten Speicher, sofern er Strom aus einer begünstigten Photovoltaikanlage speichert. Die Nachrüstung ist steuerlich also nicht schlechter gestellt.
Lohnt sich das Nachrüsten überhaupt noch?
Das hängt am Eigenverbrauch. Wer heute 25–35 % des Solarstroms selbst nutzt und mit Speicher auf 50–70 % kommt, spart bei 4.500 kWh Jahresverbrauch grob 400 € im Jahr. Bei rund 4.800 € Gesamtkosten liegt die Amortisation grob bei zwölf Jahren.